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Abtauchen in die spannende Welt des Theravada Buhhismus

Religion und Kultur sind eng miteinander verknüpft. Diesbezüglich macht Sri Lanka auch keine Ausnahme. Wenn Sie sich für eine Sri Lanka Rundreise entscheiden, werden Sie auf die vorherrschende Glaubensrichtung der Singhalesen überall stoßen: dem Theravada Buhhismus. Er hat majestätische Tempelanlage, magische Rituale und kunterbunte Feste hervorgebracht. Wer von dem Theravada Buhhismus die Regeln und Hintergründe versteht, wird Sri Lanka in seiner Ganzheitlichkeit begreifen.

Grundzüge des altehrwürdigen Theravada Buhhismus

theravadaVermutlich im 2. Jahrhundert vor Christus kam die Lehre des Buddhas nach Sri Lanka. Er sollte die Inselwelt über Jahrhunderte hinweg beherrschen, bis ab dem 16. Jahrhundert europäische Kolonialmächte das Christentum auf dem Eiland einführten. Durchsetzen konnte er sich letztlich jedoch nicht.

Im 19. Jahrhundert kam es zu großen Buddhismusbewegungen, denen sich immer mehr Einheimische anschlossen. Heute ist sie mit knapp 70 % erneut die vorherrschende Religion auf Sri Lanka.

Sie glauben an den Theravada Buddhismus, der die älteste noch bestehende Schultradition des Buddhismus ist. Sein oberstes Ziel ist es, in den Zustand des Nirvana zu gelangen. Dies bedeutet, dass all an das Dasein verknüpfte Faktoren auszulöschen sind. Dazu gehören beispielsweise der Egoismus und die Gier.

Durch das Erreichen dieser Stufe wird das Verlassen des Kreislaufes der Reinkarnation ermöglicht. Das Nirvana selbst ist als Bewusstseinszustand zu verstehen und nicht mit dem Tod oder der christlichen Vorstellung vom Paradies zu verwechseln. Nur die wenigsten erreichen ihn, aber das Bestreben danach steht im Zentrum der Religion. Hierfür muss verstanden werden, dass nach dem Theravada Buddhismus das Leben aus Freunde und Leid besteht. Das Leid wiederum begründet sich in der Begierde nach Lust.

  • rechte Anschauung
  • rechte Gesinnung
  • rechtes Reden
  • rechtes Handeln
  • rechtes Leben
  • rechtes Streben
  • rechtes Denken
  • rechtes Sichversenken

Und Götter gibt es doch

Eigentlich existieren im Buddhismus keine Gottheiten, weshalb auch kein Gott angebetet wird. Doch die Theorie geht nicht immer mit der Praxis einher, was sich unter anderem an den Schutzgottheiten auf Sri Lanka zeigt. Viele der Gottheiten entstammen dem Hinduismus und wurden vom Buddhismus auf der Insel aufgenommen. Neben den Schutzgottheiten existiert zudem ein Dämonenglauben innerhalb des Theravada Buddhismus auf Sri Lanka.

Rund 30 Kilometer im Norden von Galle liegt der Ort Ambalangoda, in dem Einheimische kunstvolle Masken schnitzen. Sie sind eigentlich für die Dämonenbeschwörung im Rahmen von Tänzen gedacht, aber wurden inzwischen auch zum originellen Souvenir.

Buddhistische Feiertage und Tempelanlagen auf Sri Lanka

tempelDurch den Buddhismus auf Sri Lanka sind viele Feiertage entstanden. Wer Glück hat und im Juli seine Sir Lanka Rundreise antritt, der kann mit Esala Poya ein besonders spektakuläres Fest kennenlernen. Diversen Schutzheiligen wird im Rahmen von großen, bunten Umzügen in Kandy geheiligt. Das komplette Jahr über begeistern die buddhistischen Tempelanlagen auf dem Eiland bei Indien. Sie werden zumeist Vihara genannt und weisen mehrere Gebäude auf, die von einer Mauer umgeben werden.

Bei den Tempeln finden sich Verkaufsstände mit Früchten, Blumen und anderen Opfergaben, wo die Gläubigen regelmäßig einkaufen. Besonders lohnenswert ist es, während der Sri Lanka Rundreise den Sri Dalada Maligawa in Kandy zu besuchen. Dies ist der sogenannte Zahntempel, in dem sich angeblich der linke Eckzahn des historischen Buddha Siddhartha Gautama befindet. In der Nähe von Anuradhapura findet sich mit Mihintale die älteste buddhistische Anlage auf Sri Lanka. Die Klosteranlage stammt aus dem 2. Jahrhundert vor Christus.

Sich richtig an heiligen Orten verhalten

Wie in jedem anderen Land, sollten Sie den heiligen Orten auf Sri Lanka mit Respekt begegnen. Beim Besuch der Tempelanlagen bedeutet dies, die Schultern zu bedecken, Hüte und Mütze abzunehmen sowie keine nackten Beine zu tragen. Ebenfalls die Schuhe sollten Sie ausziehen, selbst wenn es sich um Ruinen handelt. Es kann daher ratsam sein, Socken mitzuführen. Dies schützt auch vor heißen Steinböden. Sollten Sie Fotos machen, dann darf keine der Personen mit dem Rücken zu Buddha oder einer anderen heiligen Figur stehen. Zudem sind in den Tempelanlagen Spenden sehr gern gesehen. Behalten Sie diese Regeln bei Ihrer Sri Lanka Rundreise im Kopf.

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