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Die abwechslungsreiche und lange Geschichte Sri Lankas

Bei Ihrer Sri Lanka Rundreise werden Sie immer wieder mit der Geschichte des Landes in Kontakt kommen – sei es durch bauliche Zeitzeugnisse, diverse Riten und Feiertage oder die unterschiedlichen Ethnien. Hierbei ist zu beachten, dass die Historie von Sri Lanka früh beginnt. Bereits lange vor Christi Geburt besiedelten die Völker der Nagas und Yakkas das Eiland und widmeten sich dem Jagen von Tieren sowie Sammeln von Früchten. Noch immer gibt es Nachfahren dieser Ethnien auf der Insel, deren Lebensraum aufgrund von der Rodung der Dschungellandschaften schon vor Jahrhunderten zerstört worden ist.

Etwa 600 Veddas, die als Nachfahren der Yakkas gelten, leben sogar heute noch nach den althergebrachten Traditionen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ihre Sprache und Kultur bald ausgestorben ist. Um 500 vor Christus begannen die Ureinwohner sich den Lebensraum mit Einwanderern aus Nordindien zu teilen. Sie sind die Vorfahren der heutigen Singhalesen. Mit ihnen war die Zeit der Königreiche auf Sri Lanka angebrochen. Im Jahr 247 vor Christus kam es zu großen Änderungen auf dem Eiland. Der Theravada Buddhismus ist eingeführt worden und mit ihm das Kloster Mihintale entstanden, was eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel ist.

Der stete Kampf um Sri Lanka

geschichteDie Königreiche Sri Lankas standen über die Jahrhunderte hinweg immer wieder unter Druck mit dem nahen Südindien, aber auch die Beziehungen mit dem chinesischen Königreich waren angespannt. Häufig kam es seitens der Chinesen zu dem Versuch, die berühmte Zahnreliquie von Buddha zu stehlen. Sie befindet sich im Zahntempel von Sri Lanka. Auch eine Machtübernahme der Insel wurde angestrebt, was jedoch fehlschlug. Erst die Kolonialmächte schafften es, das Eiland in Teilen ihr eigen zu machen. So kamen 1518 die Portugiesen nach Sri Lanka und eroberten die Küstenstreifen.

Zwei Jahre zuvor ist die Stadt Colombo in die Macht der Niederländer übergegangen. Ab 1796 errungen die Briten die Herrschaft über die Insel, wodurch sich der Name Ceylon für Sri Lanka etablierte. Sie begonnen damit, die Infrastruktur des Landes auszubauen und Kaffee anzubauen. 1860 wurde sich auf den Teeanbau spezialisiert. Wie in vielen Kolonialgebieten auch, waren die Singhalesen und Tamilen mit der Fremdherrschaft nicht einverstanden.

Im Rahmen des Ersten Weltkrieges kam es zu ersten Gegenbewegungen, die jedoch im Sand verliefen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg im Februar des Jahres 1948 erreichte das damalige Ceylon die Unabhängigkeit. Noch heute ist der 4. Februar ein Nationalfeiertag und wird festlich begangen. Wer zu dieser Zeit seine Sri Lanka Rundreise macht, sollte die Feierlichkeiten nicht verpassen. Seit dem 22. Mai des Jahres 1972 trägt das Eiland seinen heutigen Namen und ist eine Republik.

Ruhe ist in Sri Lanka eingekehrt

Die bewegte Geschichte Sri Lankas war auch nach der Republikgründung mit Konflikten behaftet. Von 1983 bis 2009 dauerte ein Bürgerkrieg, bei dem die tamilischen Separatisten gegen die Singhalesen um Unabhängigkeit vom Inselstaat Sri Lanka kämpften. Dieser Konflikt zwischen den beiden Völkergruppen ist viele Jahrhunderte alt. 2009 ist er nach zahlreichen blutigen Auseinandersetzungen und Menschenrechtsverbrechen beendet worden. Die Entwicklungen in der Politik Sri Lankas lassen auf eine gute Zukunft hoffen. Der langjährige Staatschef Rajapakse, dessen Vorgehen im Rahmen des Bürgerkrieges als äußerst kritisch eingestuft wird, ist Anfang des Jahres 2015 nicht in seinem Amt bestätigt worden. Stattdessen gewann Mahinda Rajapaksa als Hauptkandidat der Opposition die Wahlen. Eine Sri Lanka Rundreise ist damit problemlos möglich. Selbst einstige Bürgerkriegsgebiete lassen sich bereisen.

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